progress

Das Schnalstal - Ötzi's Heimat

Gedanken eines treuen Stammgastes

"Schnalstal? Wo liegt denn das?" Dies war meistens die erste Frage, wenn ich verkündete, dass ich mit meinem Sportverein zum Skifahren ins Schnalstal fahre. Ehrlich gesagt hatte ich vor drei Jahren genau so gefragt, als ich mich dafür erstmals anmeldete. Ich kannte nur die Winterorte, wo ich bis dahin schon gewesen war. Also das Schnalstal liegt....über den Reschenpass in Richtung Meran - Bozen, gleich hinter der österreichischen Grenze. Als ichdamals nach dem Namen des Urlaubsörtchens fragte, sagte man mir "Unser Frau" und ich dachte, ich wäre missverstanden worden und wiederholte meine Frage: "Nein, ich meine den Ortsnamen". Erst dann wurde mir erklärt, dass dies der Name sei und afu eine helige Madonna zurückgehe.

Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer fuhren schon seit Jahrzenten dorthin und aus Ihren Erzählungen konnte ich entnehmen, dass es nicht nur ein tolles Skigebiet ist, sondernauc handere landschaftliche Schönheiten für Nichtskifahrer bietet und interessante Erlebnsse bei und mit de Menschen dort. Also die Neugier steigerte sich mit dem Herannahen des Abreisetages. Nach einer jahrelangen Wintersportpause hatte ich einige Zwiefel an meinem Können, nicht zu letzt wegen meinem rechten künstlichen Knie, das mir jedoch seit 10 Jahren noch keine Probleme bereitet hat (von einigen Einschränkungen meiner aktiven Läuferlaufbhn abgesehen). Wie immer, spielt das Wetter dabei eine entscheidende Rolle (Der Spruch: "ALLE REDEN VOM WETTER - WIR NICHT" dürfte hier nicht auf Gegenliebe stossen). Offenbar war jedoch noch nie Schneemangel, da der Gletscher über 3.000mt hoch liegt. Nur mit den Temperaturen und der Schneequalität gab es unterschiedliche Erfahrungen, aber dies gehört ja nun mal zum Skifahren - also guten Mutes fuhr ich nin schon zum dritten Male mit und hatte den Status eines "Neuen" fast verloren.

Die Busfahrt dauerte rund 12 Stunden und ging um 6 Uhr los - alle waren hellwach und es herrschte eine Art der Vorfreude, dass wir alle schon die Piste vor Augen hatten und sich jeder die schönen Stunden ausmalte, die uns bervorstanden. Natürlich wurde es mit der Zeit immer ruhiger, je heller der Tag wurde und je länger wir rollten. Schließlich fuhren wir ab in den Anstieg des Reschenpasses, wo sich die engen Straßen an den Steilhängen entlang schlängelten und teilweise nur eine Leitplanke uns von der Tiefe trennte. Im Laufe der Jahre wurden durch zahlreiche Tunnels die gefährlichten Kurven entschärft. Je enger und kurvenreicher die Straße wird, umso mehr hat man das Gefühl, gleich am Ziel zu sein - aber immer noch eine Kurve und immer noch eine Kurve widerlegen dieses Gefühl, so dass man plötzlich doch überrascht ist, schon am Ziel zu sein.

Schließlich kamen wir gut in unserem Hotel - Im Berghotel Tyrol - in "Unser Frau - Madonna di Senales" in 1508mt Höhe an, das am Dorfausgang auf der Höhe des Dorfes lag und bezogen die Zimmer. Ich war zum dritten Mal im dritten Stockwerk einquartiert udn hatte einen wunderschönen Ausblick nach Osten über das Dorf, wo man am frühen Mogen von der Sonne gweckt wurde oder den bewölkten Himmel beurteilen konnte. Dementsprechend war ´die Tagesstimmung. Nach einem Skitag sah man nach der Heimkehr die Sonne nur noch auf den Bergspitzen. Solche Tage geben dem schönen Skitag etwas von Wehmütigkeit, etwas Unvergessliches. Die meisten Bergdörfchen, so auch das Unsrige, lagen ín einer von steilen Bergen umgebenen, geschutzten Mulde des lang gestreckten Schnalstales. Im Gegensatz dazu standenin den Steilhängen vereinzelte Gehöfte und Hütten, die an die Felswand angepasst waren als wären sie dort angeklebt. Der BEsuch einer solchen Hütte lässt nur erahnen, wie weit unser Stadtleben von der Natur entfernt ist, wie eng Mensch, Tier, Himmel und Erde miteinander verbunden und abhängig sind. Die Menschen, die dort leben, haben offenbar sich besser an die Touristen gewöhnt als umgekehrt. Ihre "Sehnsucht" nach den Großstädten ist scheinbar umgekehrt zu der Sehnsucht der Großstädter nach den Bergen.

Diesen Kontrast empfand ich besonders beim Besuch des "Ötzi-Schauwges", der sich in der Gipfelstation der Ski-Gondel in Kurzras befindet. Wenn man bedenkt, dass der Eismensch "Ötzi" vor ca. 5.000 Jahren dort als Viehhirt gelebt hat, die Schafe in diese Höhe von 3.200mt hochtrieb und dieses Schauspiel noch bin in die jüngste Zeit jährlich stattfand, dann wird erst bewusst, wie "kurz" solche Zeiträume in der Menschheitsgeschichte sind.

Überhaupt kommt man vielleicht nur oder besonders hier in der Einsamkeit der Berge auf solche Gedanken, wie die Entstehung der Welt, unseres Planeten, unserer Zivilisation. Von meinem Balkon des dritten Stockwerkes kann ich in Richtung Osten als Abgrenzung nur steile Berge sehen, die an beiden Straßenseiten hochragen. Aufsteigende Nadelholzwälder, über deren Horizont die steilen, kahlen über den bewaldeten Bergkamm aufsteigenden, sich aneinanderreihenden Felsspitzen. Es gibt kaum andere Erlebnise, die die Bescheidenheit unseres irdischen, menschlichen Daseins beschreiben könnten.

Zwischen den steilen, berschneiten Wäldern ziehen sich wie Adern viele dünne und breitere Waldschneisen in Schlangenlinie nach unten, ebenso zwischen den Bergen mehr oder weniger schmale Schneerinnen. Sie wirken auf mich wie Adern einer lebenden Körpers. Da frage ich mich: hat so ein Berg auch ein Innenleben? Meine Antwort lautet: ABER SICHER HAT ER DAS! Die Natur ist ein umfassender, gewaltiger, komplizierter Organismus - sein Äußeres ist nur die Oberfläche. Wir Menschen sind, wie alle Lebewesen udn Pflanzen nur die Oberflächenerscheinungen die dieser gewaltigen Materie entspringen, Ergebnisse einer milliardebjahrelangen Entwicklung. Furchtbare Naturkatastrophen, wie erdbeben, Flutwellen , Klimaänderungen u. a. erinnern uns nur an diese Binsenwahrheiten. Sie sind eine Mahnung an die Menschen zu verstehen, sich durch gesellschaftliche Veränderungen der Natur anzupassen und nciht sie in Ihrem Wesen zu verändern. Kein Mensch kann und darf z.B. Privateigentümer der Naturreichtums sein, der die Lebensgrundlage jeder menschlichen Gesellschaft ist. Natur ist nicht käuflich oder verkäuflich, sie ist nutzbar und nützlich für Alle. Kriege umd den Besitz von Rohstoffen und Mineralien sind unnatürlich und verstoßen nicht nur gegen Menschenrecht, sondern auch gegen das Naturrecht der Unversehrtheit usw... Nur so kann ein wirkliches Fortschrittdenken verstanden werden.

Mit solchen und ähnlichen Gedanken kehre uch zurück auf meinen Balkon im dritten Stockwerk, es ist inzwischen kühl geworden. Ich schließ die Balkontüre, gehe zu Bett und freue mich auf den nächsten Tag.

Hermann Krüger

...

Kolja

Ich wusste garnicht, dass es Anstecknadeln gibt ;-)

Viele Grüße aus München
Kolja

Liebe Weithaler`s,

Helmut

ein Dank für 16 Jahre grossartiger GastFREUNDSCHAFT.

Als wir zu Weihnachten 1993 das Vinschgau besuchten und dabei einen Abstecher in das Schnalstal machten, war uns sofort klar „hier sind wir nicht zum letzten mal“! Mittlerweile sind wir stolze Besitzer der Ehrenurkunde für 10 Jahre Ferienaufenthalt im Schnalstal. Schon bald erhalten wir sogar die silberne Anstecknadel für 15 Jahre. Leider mussten wir an den Jahreswechseln 2000/2001, 2004/2005 und 2005/2006 aussetzen.

Zu Weihnachten/Neujahr 1994 lernten wir die ersten Weithaler`s im Hotel Gerstgras kennen. Da-mals gab es noch nicht den hoteleigenen Ski-Shuttle-Service. Trotz der tollen „Rundumversorgung“ liess uns die Faulheit deshalb nach Kurzras ins Hotel Cristal wechseln. Natürlich wurden wir auch dort bestens bemuttert und bevatert und durften bei der „Erziehung“ von Moni und Didi - später auch Simon - zu hervorragenden Gastgebern helfen. Überhaupt sind aus „den Weithaler`s“ ruck-zuck Johanna, Adalbert, Didi, Moni, Stefan, Karo und der Schmid geworden. Daher war es für uns auch eine Ehrensache, den Umzug nach Unsere Frau ins Berghotel Tyrol mitzumachen. Wir fühl-ten uns von Anfang an nicht nur als Touristen, sondern als Freunde. Auch in der örtlichen Gastro-nomie fühlen wir uns pudelwohl. Sei es beim „Fux“ in der Lazaunhuette, bei Hermann in Leo`s Pub, beim Aprés-Team im Buss`l, oder seinerzeit beim „Naz“ in der Disco K2.

Nun kennen wir das Schnalstal schon so lange, aber es gibt immer etwas Neues zu entdecken. So werden wir dieses Jahr erstmalig im Spätsommer zum Schafabtrieb kommen und endlich einmal zur Bergl-Alm vom Schmid und Karo wandern. Wir freuen uns schon riesig und eins ist jetzt schon klar, so Gott will, holen wir uns auch die goldene Anstecknadel nebst Urkunde für 20 Jahre Schnalstal ab.

Uta und Helmut, 10.01.2010
P.S: Special thanks goes to Meisterkoch Ernst, Moni`s Weihnachts- und Silversterdeko und natür-lich Didi`s Warmmacher-Cocktailspimp

Von Tal zu Tal anders...

Familie Otto

HALLLLOOO liebe Weithalers,

zuerstmal möchten wir uns bei Euch entschuldigen das wir so lange nichts von uns haben hören lassen! Unser Haus ist nun fast fertig, kurz vor Silvester haben wir endlich das Esszimmer fertig bekommen und so leider Didi's Geburtstag vergessen... Hang alles alles Gute nachträglich!!
Leider haben wir deine aktuelle Handynummer nicht, her damit ;)

Alle anderen Geburtstage und Feiertagswünsche holen wir nach wenn wir ...zu euch kommen! Wir haben im Internet gelesen das Moni mittlerweile zur knallharten Geschäftfrau geworden ist und nicht mit sich handeln lässt ;)
aber Moni schau doch mal bitte ob du Weihnachten was frei hast. Wir senden die Tage mal eine Anfrage oder rufen an!

Wir hoffen das Ihr uns nicht böse seid und Euch noch an uns erinnert.

Gruß aus Wuppertal ;)

Michael, Daniela und Roman

Danke

Calbenser

Die Reisegruppe Grube möchte sich bei Euch allen bedanken.Das Essen,die Getränke waren mal wieder Super.(Wir sind alle gut zu Hause angekommen)
Wir wünschen Euch einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.
Bis bald in 2010 oder 2011. (Phillips und Stifflers schönster Heiliger Abend,
5 Uhr)

[ 1 ] [ 2 ] [ 3 ] [ 4 ] [ 5 ] [ 6 ] [ 7 ] [ 8 ] > Beitrag hinzufügen